Autor: Maciej Małaj

Lesezeit: 6 Minuten

Hier liegt ... das Erfolgsgeschäft begraben. Wie Tierfotografie zum profitreichen Abenteuer werden kann

Sind alle Fotografen um dich herum Hochzeits- bzw. Newbornfotografen? Möchtest du dich etwas von der Masse abheben? Sind für dich aber auch Markttrends wichtig? Es gibt einen alternativen Weg. Dieser Weg ist nicht ganz menschlich. Dieser Weg läuft schnell, bellt, miaut und springt meist auf vier Beinen herum. Einer der Erfolgswege für dich heißt nämlich Tierfotografie. Ja. Hier liegt der Hund begraben.

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Am Anfang muss ich deinen Enthusiasmus allerdings etwas dämpfen.

Genauso wie nicht alle Rezepte für alle Patienten taugen, sind nicht alle Erfolgsrezepte für alle Fotografen geeignet.

Du fragst dich jetzt vielleicht: „Bin ich also auf der hellen Seite der Macht?“

Bist du selber ein Tierfreund? Vielleicht hattest du schon ein Haustier daheim oder hast dich für Tierschutzaktionen eingesetzt.

Glaubst du, dass Tierfotografie eine richtige Profi-Sache sein kann? Eine echte Fine-Art?

Wenn du nur zwei Voraussetzungen erfüllst, bist du schon zum Erfolg prädestiniert.

Tierfotografie heißt natürlich auch Tier und Mensch. Kann man überhaupt davon Geld machen? Kauft das jemand?

 

Die beste (?) Tierfotografie der Welt

Ein Foto von Richard Prince, auf dem lediglich ein Mann auf dem Pferd eingefangen wurde, wurde 2014 in New York für $3,077,000 gekauft. Ich habe mich nicht vertippt. Ein schönes Honorar pro Abzug, oder? Auch wenn hinter Acrylglas, ist die Gewinnspanne nicht ganz so schlecht, oder?

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Das teuerste Foto der Welt von Richard Prince,

Na ja, so dumm und dämlich wirst du dich daran nicht verdienen. Klar. Aber ein schönes Haus kannst du dir nach einigen Jahren als Tierfotograf wohl leisten.

 

Social Media: In welche Richtung geht der Markt?

Die Zukunft gehört der Social Media. Immer mehr Tiere haben ihr Konto bzw. Fanpage auf Facebook oder Insta. Der bekannteste Fall war die sogennate Grumpy Cat.. Die Facebook-Fanpage von dieser amerikanischen Katze hat über 8 Milion Likes erhalten und fast 3 Milionen Follower. bekommen. 

 

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Grumpy Cat

 

Das zeigt einen gewissen Trend. Tiere werden immer häufiger und immer lieber im Netz gezeigt und gesehen. Und dafür braucht man Bilder. 

Zwar entwickelt sich der Markt für die Hochzeitsfotografie erfolgreich, aber alles in allem gerechnet stößt auch er einmal an seine Grenzen. Immer weniger Menschen lassen sich trauen, daraufhin verzeichnet die Hochzeitsbranche im Allgemeinen eine kontinuierliche Abnahme. In der Tierbranche wird hingegen immer mehr Geld investiert.

 

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Klingt etwas utopisch? Ewan Cheyne (Mutley’s Snaps Pet Photography), ein schottischer Tierfotograf behauptet, dass die meisten Hunde, die er fotografiert, schon ihre eigene Fanpage haben.  Auch in Deutschland zeichnet sich dieser Trend immer stäerker ab.

Wie kommt Tierfotograf an die Aufträge?

Schieben wir die Grübelei mal beiseite und kommen zur Sache: Wie komme ich an Aufträge? Dort, wo sich Tierliebhaber aufhalten. Ob der Stadtpark, wo alte Damen und Herren mit ihren Lieblingen Gassi gehen eine Erfolgsidee darstellt, ist eine andere Frage.

Tierliebhaber zu finden ist eine Sache. Tierliebhaber zu finden, die darauf bedacht sind, in ihre Vierbeiner zu investieren ist, ist jedoch unser finales Ziel. Schau dich im Netz nach Tier- und Vogelausstellungen um. Außerhalb von Krisenzeiten finden die größten Veranstaltungen dieser Art im deutschsprachigen Raum im November statt und zwar in Stuttgart und Graz.

 

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Es gibt natürlich auch zahlreiche Veranstaltungen, die z. B. speziell Hunden bzw. Pferden gewidmet sind. Es entstehen ja immer wieder neue Einrichtungen für unsere Lieblinge: Spielplätze, Hotels, moderne Ausläufe, Nagelstudios usw. Solche Annehmlichkeiten kosten viel Geld. Wenn Herrchen oder Frauchen sich sowas leisten können, sind sie auch in der Lage, bei dir mehr als nur ein wenig für deine Fotoleistungen auszugeben. So gut wie jeder Tierhalter würde gerne das Foto von seinem Liebling hinter Acrylglas oder auf Alu-Dibond sehen.

 

Wie kann man Tierfotograf werden?

Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Ja. Du brauchst ein kleines Universum an  Bildern. Dein eigener Liebling kann wohl als erstes Modell für dich posieren. Hast du Familie und Freunde, die auch Haustiere, bzw. Pferde haben? Ein freies Shooting kann für dich nicht nur ein schönes Versuchsgelände sein. Du hast dann auch Stoff zur Veröffentlichung und kannst schon Referenzen sammeln.

Denke auch an Tierheime und Asyle als gut geeignete Orte, wo du dein Portfolio erfolgreich aufbauen kannst. Hier gibt es jede Menge Modells. Deine Vorteile dabei sind von zweierlei Natur. Einerseits lernst du, tolle Tierfotos zu machen. Andererseits, bekommst Du mit, wie man mit den vierbeinigen Modells umgeht. Kaum ein Tier sitzt ruhig während des Shootings oder macht immer das, was du von ihm erwartest. Auch die Tiere im Asyl sind nicht unbedingt immer die höflichsten der Welt. Hier lernt man viele Herausforderungen dieser Art zu meistern. 

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Steht dein „Tierportfolio“ schon höher als auf Null? Na gut, dann kannst du dich schon um deine Online-Präsenz kümmern. Lass dein kleines fotografisches Zoo im Netz zur Schau stellen. Das ist nämlich der erste Schritt, um deine Marke in der digitalen Welt aufzubauen.

Ein immer größerer Kreis an Followern kann dich auf Märkte bringen, die du dir jetzt gerade vielleicht kaum vorstellen kannst. Marina Cano ist eine spanische Tierfotografin. Zwar liegt ihr Schwerpunkt auf Wildtieren und Safari, dennoch ist sie an eine halbe Million Follower gekommen. Über eine solche Fangemeinde würdest du dich bestimmt tierisch freuen, oder? Na ja, wenn du ab heute beginnst…

Genauso wie es bei Frau Cano der Fall war, würden sich die Menschen aus der Medienwelt, Zeitschriften und Buchverlage, die genau solche Fotos benötigen, an dich wenden. Hätte sich die berühmte Fotografin mit reiner Kundenakquise zufrieden gegeben, hätte sie diese Kunden wohl nicht gefunden! Wenn jemand aus eigenem Antrieb auf dich zukommt, weil er von deinem Fotowerk einigermaßen begeistert ist, bist du schon in einer viel besseren Verhandlungsposition.

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Seien wir doch mal ehrlich. Der Auftrag ist dann schon so gut wie erteilt.

Und all das trifft nicht nur auf Elefanten und Leoparden zu. Das gleiche Erfolgsmedikament wirkt auf bei Haustieren und Co.

Wie kann man als Tierfotograf besser werden?

Aber es geht nicht nur um die Marke, Prominenz und Fame.

Es geht bloß um die Verfeinerung deiner Fotokunst.

Übung macht den Meister. Übung und Feedback macht den Spitzenmeister. Eine halbe Million Fans haben eine Chance, die Fotos von Marina Cano zu kommentieren. Auch wenn ein kleiner Bruchteil aller Follower tatsächlich kommentiert, bekommt der Autor zweierlei wichtige Rückmeldungen. Und zwar erfährt er, was man verbessern kann und was dem breiten Publikum gefällt – im Endeffekt, was sich gut verkauft. Auch unsere Facebook Gruppe kann für dich als Bühne dienen, wo du dir in einer vertrauensvollen Umgebung die Meinung und den Rat von unseren Fotografen holen kannst.

Wo finde ich meine Kunden?

Wenn du schon im Netz existent und gewissermaßen erkennbar bist, sind deiner Geschäftsfantasie kaum Grenzen gesetzt. Du kannst dann eine Hundeschule ansprechen oder mit Kalenderherstellern Kontakt aufnehmen. Bei Pferderennen, Turnieren oder Fohlenschauen kannst du ebenfalls deine Klientel finden. Auf konventionelle Marketing-Maßnahmen zurückzugreifen, wie zum Beispiel Flyer in Tierarztpraxen auszulegen, ist auch keine schlechte Idee.

 

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Sobald du spürst, dass du sowohl technisch als auch künstlerisch dein Tierfoto-Know-How entwickelt hast, kannst du es wagen, mit anderen Tierfotografen in Wettbewerb zu treten. Solche Events wie „Wildlife Photographer of the Year“, oder der vom naturhistorischen Museum in London organisierte Wettbewerb „Tierfoto des Jahres“ bieten die Chance, sich sogar weltweit einen Namen zu machen.

 

Wo zeige ich meine Bilder?

Ob es um eine Travel-Veranstaltung oder eine Kunstausstellung geht: du kannst deine Fotos auch direkt zum Verkauf anbieten. Wenn du bei nPhoto ein großes Foto hinter Acrylglas bestellst, erzeugst du mit deinen Fotos einen richtig edlen und raffinierten Effekt. Der Kunde kann die Qualität der Bilder total auf sich wirken lassen. Das teuerste Foto, das man je weltweit verkauft hat, war hinter Acrylglas aufgezogen. Zufall? Antworte dir selbst.

 

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Online-Präsenz aufbauen, ein paar Probe-Shootings machen, sich dort aufhalten, wo es Geld und leidenschaftliche Tierfans gibt, die sich große Wandbilder wie zum Beispiel ein schwebendes Foto auf Alu-Dibond anschaffen, die bei nPhoto erhältlich sind – das ist tatsächlich des Pudels Kern!. Deshalb haben wir einen Rabatt für  euch und zwar für einige Printprodukte, die unter Tierfotografen besonders beliebt sind.

 

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