Autor: Maciej Małaj

Lesezeit: 5 Minuten

Mini Sessions + Printprodukte = mehr Umsatz: Die Erfolgsgleichung

Eine Minisession ist wie eine Vorspeise. In welchem „Rahmen“ sie serviert wird wirkt sich darauf aus, wie viel Geld der Gast ausgibt und wie üppig seine weiteren Bestellungen sind. Wie kannst du die Fotoprodukte bei Mini Shootings verkaufen, damit du heute und in Zukunft mehr Geld verdienst? nPhoto erklärt dir diese Gleichung. Von deinen Kosten kannst du zusätzlich 45% abziehen, denn so viel weniger kosten dich jetzt die Mini-Sessions Printprodukte. Und das Rezept lautet...

Hebe dich von deinen Mitbewerbern ab!

Mache eine kleine Recherche. Was für Mini Shootings werden von deiner Konkurrenz angeboten? Welche Requisiten nutzen sie? Kannst du auf eine Idee kommen (sei es ein unerwarteter Anlass, Requisit usw.), die niemand in deiner Gegend umsetzt? Mit Kürbis und Wassermelonen geht es schon in Deutschland. Womit würdest du den Kunden überraschen? Passepartout Box und Triplex sind die Produkte, die viele Fotografen noch nicht anbieten. Das ist gerade die Chance für dich. Die Kunden wissen in der Regel gar nicht, dass die Printprodukte so hochexklusiv sein können! Wenn sie sich davon begeistern lassen, was für professionelle Fotoprodukte ihnen in die Hand gegeben werden, wollen sie dann in Zukunft auf dieses Level der Leistung nicht verzichten und bei keinem anderen Fotografen ihr Glück suchen.

mini shooting outdoor

Mini-Paarshooting von Rockstein Fotografie

Wenn du jedoch durchgehend professionell bleiben willst, biete die Shootingaktionen nicht zu dem Zeitpunkt des Jahres, an dem du sowieso mit normalen Aufträgen überfordert bist. Die Minis sollten vielmehr als ein Lückenfüller für eine auftragsschwache Zeit dienen. Lege zwei – drei Tage im Jahr fest – am besten nicht mehr, damit die Kunden die Dringlichkeit und Knappheit dieses Angebots zu spüren bekommen, was sie wiederum stärker zum Kauf anspornt.

Zeit ist Geld

Der Unterschied zwischen Mini Sessions und regulären Shootings liegt darin, dass die Kunden Standardshootings wie z.B. Hochzeitssesions in der Regel sowieso buchen – die Frage ist nur bei wem. Bei Mini Session liegt es vielmehr an dem Fotografen, ob er die potentiellen Kunden dazu bringt, ihm einen kleinen Auftrag zu erteilen.

Das Stichwort lautet: Werbung. Führe deine Werbekampagnen nicht zu früh, sonst wird die Kundschaft sie vergessen bzw. ignorieren. Zwar sollten die Kunden etwas Zeit im Voraus haben, um sich zu entscheiden und das Shooting in ihre Pläne zu integrieren, aber es ist auch manchmal der Fall, dass sie sich zum Beispiel 48 Stunden im Voraus entscheiden, was bei großen Aufträgen nicht in Frage kommt.

Was hat das nun mit dem Verkauf von Fotoprodukten zu tun? Die Printprodukte deiner Wahl, wie zum Beispiel Passepartout Box, Triplex oder kleines Fotoalbum sollten auf der Grafik deiner Werbekampagne prominent dargestellt werden. Das Schöne lockt an und vielleicht beigt dann mancher unbewusst dazu, mehr für das ganze Mini Shooting auszugeben.

Planen heißt auch: Sollte der Kunde nur ein paar Fotos bekommen, muss ich im Vorfeld mit ihm besprechen, ob er sich zum Beispiel vor allem die Porträtfotos von Kindern oder vielmehr zum Beispiel eine Spontanaufnahme von der ganzen Familie wünscht.

Wecke beim Kunden die Sehnsucht nach mehr

Fühlt sich dein Kunde nach dem Mini befriedigt – heißt es paradoxerweise, dass etwas nicht gut geklappt ist. Mini Shootings sind nämlich wie eine kleine Vorspeise im Restaurant. Ist der Gast schon satt nachdem er das Vorgericht gegessen hat, wird er nichts mehr bestellen. Das Gleiche gilt für die Minishootings. Wenn du ihm in dem Paket eine Passepartout Box anbietest, wo 15 Bilder hineinpassen UND auch 15 Passepatout Bilder dazu, dann ist seine Schatzkiste auf einmal voll. Wozu sollte er denn wieder bei dir vorbeikommen? Spreche mit ihm und handle so, dass der Kunde nach dem Shooting noch etwas Sehnsucht nach mehr hat.

Sei flexibel. Organisierst du Mini Shootings für Familien mi Kleinkinder? Dann kannst du den Eltern Folgendes vorschlagen. Sie nehmen bei dir die Passepartout Box für 20 Fotos und können jede 3 bzw. 6 Monate vorbeikommen, um einige ein Paar neue Bilder machen zu lassen, um fotografisch zu verewigen, wie das Kind wächst.

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Es mag auch sein, dass deine Bilder dem Kunden so gut gefallen, dass er mehr Abzüge bzw. Passepartouts bestellt, als die Box fassen kann. Dann bietet dir nPhoto zwei Lösungen. Natürlich kann eine zweite Passepartout Box bestellt werden. Man kann aber dem Kunden eine traditionelle Foto Box anbieten, die etwa bis zu 100 Fotos beherbergen kann. Achte nur darauf, dass die Maße stimmen. Die traditionelle Foto Box kommt nie aus der Mode.

Natürlich macht es keinen Sinn, dem Kunden ein Produkt anzudrehen nur aus dem Grund, dass es dir selbst gefällt. Die Produkte sollen an den Kunden angepasst werden. Die Passepartout Boxen sind besonders für diejenigen geeignet, die gerne neuen Trends folgen. Für die ältere Generation passen bei Mini Session eher traditionelle Produkte, wie ein Foto mit Holzrahmen, das auch zu unserem Mini-Sessions-Sortiment gehört.

Erspare dem Kunden die Qual der Wahl

Reduziere die Auswahl an Produkten, die der Kunde beim Mini Shooting AM ANFANG bestellen kann. Am besten schnüre 3 Pakete, damit sich der Kunde schnell entscheiden kann. Biete das an, was sich bei kleinen Shootings am besten verkauft. Bei den Kunden von nPhoto, die Minisessions anbieten, sind die Passepartout Boxen und Triplexe am beliebtesten und werden am häufigsten bestellt.

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Es gibt auch ein Produkt, das ein Kompromiss zwischen Tradition und Neuheit darstellt. Es geht nämlich um ein kleines Fotoalbum Pro. Viele Fotografen bieten es bei ihren Outdoor Mini Sessions an, weil es sich sehr leicht transportieren lässt und doch einen durchaus edlen Eindruck bei den Betrachtern weckt.

Erst wenn sie sich entscheiden, und ihr euch nachher die Bildpräsentation anschaut, kann sich der Kunde umschauen, was für schöne Alben, Fotobücher und Co du in deinem Studio hast. Freilich kann man das Upselling Gespräch schon während des Shootings bzw. direkt danach durchführen, aber dann muss man umso mehr Empathie mitbringen, um nicht allzu verkäuferisch bzw. aufdringlich zu erscheinen.

Setze die Preise mit Bedacht an

Zwar bekommst du für deine Mini Shootings auch offenbar die Kunden, die sich die regulären Sessions nicht leisten können und einige Schnäppchenjäger kommen mitunter auch dazu, aber erwecke bei ihnen auf keinem Fall den Eindruck, dass es sich um einen Rabatt auf deine normalen Produkte handelt. Sonst kommen sie erst dann zu dir zurück, wenn du dein nächsten Mini-Shooting-Tag veranstaltest. Deshalb sorge dafür, dass deine Mini-Pakete zumindest zum Teil andere Produkte beinhalten, als deine Standardpakete. Dein Stammkunde kann sein Lieblingsprodukte sowieso a la carté kaufen. Zurück ins Restaurant. Wenn du ein dreigängiges Festmahl zum Schnäppchenpreis anbietest, dann machst du den Gast voll und er wird nicht zufrieden sein, wenn er in ein paar Monaten wieder kommt und die gleichen Spiesen zu höheren Preisen bestellen muss.

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Foto mit Holzrahmen

Eine Mini Session ist wie deine Visitenkarte und eine Gelegenheit, die Kunden kennenzulernen. Die Gelegenheit, an der du entsprechend verdienen kannst. Noch ein kurzer Abstecher ins Bistro. Der Gast ist von dem kleinen Snack, den er bestellt hat und von dem Service richtig begeistert. Er hat momentan keine Zeit bzw. kein Geld, um mehr zu bestellen, aber er kommt dennoch. Er kommt bestimmt zurück. Auch du, Fotograf kannst ein „Sternfotograf“ werden! Die Idee dahinter lautet, dass sich der Kunde denkt: “Wenn der beim Mini-Shooting sowas Großartiges geleistet hat, was kriege ich denn, wenn ich ‘den Hauptgang’ nehme?

Bis zum 15. Dezember 2020 kriegst du bei nPhoto folgende “Spiesen” 45% günstiger:

 

Guten Appetit!

 

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